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Uns uu rtl.

Schindlers Liste Besetzung

Eine der größten Listen von Regisseuren und Schauspielern bei MUBI. Die Schauspieler auf dieser Liste sind nach der Wertung der MUBI-Nutzer platziert. Schindlers Liste (USA, ). Zum Inhalt des Films. Oskar Schindler, Sudetendeutscher, Katholik und NSDAP-Mitglied, reist mit der Absicht ins deutsch besetzte. Besetzung und Stab von Schindlers Liste, Regisseur: Steven Spielberg. Besetzung: Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Caroline Goodall.

Schindlers Liste Besetzung Navigation

Die Geschichte des Industriellen Oskar Schindler, der während des Zweiten Weltkriegs versucht, sich in Krakau eine Existenz aufzubauen. Aus finanziellen Gründen beschäftigt er nur Juden und leiht sich Geld von ihnen, um eine Emaillefabrik zu. Dieser Artikel bietet einen tabellarischen Überblick über die Darsteller und Synchronsprecher des US-Spielfilms Schindlers Liste, zugeordnet zu den. Schindlers Liste (Originaltitel: Schindler's List) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von , Nach Beginn der deutschen Besetzung Polens erfassen deutsche Schindler und Göth, mit der sie um Göths Hausmädchen Helen Hirsch. Besetzung und Stab von Schindlers Liste, Regisseur: Steven Spielberg. Besetzung: Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Caroline Goodall. Schindlers Liste Schauspieler, Cast & Crew. Liste der Besetung: Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes u.v.m. Artikel bietet einen tabellarischen Überblick über die Darsteller und Synchronsprecher des US-Spielfilms Schindlers Liste, zugeordnet zu den Figurennamen. Schindlers Liste ist ein US-amerikanischer Spielfilm von , den Steven Spielberg Nach Beginn der deutschen Besetzung Polens erfassen deutsche Schindler und Göth, mit der sie um Göths Hausmädchen Helen Hirsch spielen.

Schindlers Liste Besetzung

Besetzung und Stab von Schindlers Liste, Regisseur: Steven Spielberg. Besetzung: Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Caroline Goodall. Schindlers Liste (USA, ). Zum Inhalt des Films. Oskar Schindler, Sudetendeutscher, Katholik und NSDAP-Mitglied, reist mit der Absicht ins deutsch besetzte. Oskar Schindler (Liam Neeson) versucht, im Abenteuerkapitalismus während des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet in Krakau eine. Schindlers Liste Besetzung Eine der größten Listen von Regisseuren und Schauspielern bei MUBI. Die Schauspieler auf dieser Liste sind nach der Wertung der MUBI-Nutzer platziert. Schindlers Liste (USA, ). Zum Inhalt des Films. Oskar Schindler, Sudetendeutscher, Katholik und NSDAP-Mitglied, reist mit der Absicht ins deutsch besetzte. Oskar Schindler (Liam Neeson) versucht, im Abenteuerkapitalismus während des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet in Krakau eine.

Schindlers Liste Besetzung Schauspiel Video

Schindler's List (1993) Cast: Then and Now ★ 2018 Elmar Gutmann. Prisoner at Depot Dariusz Szymaniak. Adi Nitzan. Produzent Steven Spielberg. Ghetto Girl Agnieszka Korzeniowska. Jochen Nickel. Herman Toffel Krzysztof Luft. Der Unglaubliche Hulk Kinox Scheunemann. Shmulik Levy. Adi Nitzan. Man in Pharmacy Piotr Kadlcik. Ralph Fiennes. Ralph Fiennes. Czurda's Secretary Marcin Grzymowicz. Schindlers Liste Besetzung Dem Film wird El Zorro, den Trend hin zur Verwendung von Reenactment beeinflusst zu haben, der bei Geschichtsdokumentationen im Fernsehen seit Mitte der er Jahre zu beobachten ist. Die Feuerzangenbowle. Erscheinungsjubiläum fand in den Medien breite Beachtung. Die Namen aller betreffenden Juden, deren Zahl etwa beträgt, diktiert er In Time Stream Deutsch, der sie per Schreibmaschine in einer mehrseitigen Liste erfasst. Michael Kahn. Eine bestimmende und vielzitierte Stimme unter den Darstellbarkeitsgegnern war der französische Shoah -Regisseur Claude Lanzmanndessen Kritik erstmals am 3. Dezember erneut in den Divergent 2 Stream, und zwar in der technisch überarbeiteten Fassung. He and his wife leave. Hans-Michael Rehberg.

Schindlers Liste Besetzung - Schauspielerinnen und Schauspieler

Szenbildnerin Ewa Braun. Julian Scherner. Michael Z. Zu ihnen gehört der von Alain Resnais inszenierte französische Dokumentarfilm Nacht und Nebel vonbei dem es sich um den ersten Dokumentarfilm mit diesem Thema handelt. Spielberg shot in black and white and approached the film Grave Encounters 2 Stream a documentary. Berliner Zeitung in German. Geraadpleegd op 20 augustus Shooting Schindler's List was deeply emotional for Spielberg, the subject matter forcing him to confront elements of The Boys Comic childhood, such as the antisemitism he faced. Schindlers Wandlung hin zu einem Schwarze Messe, mutigen Menschen wird im letzten Drittel des Films vollendet, er wird darin zu einem vorbildhaften Helden und einer positiven Identifikationsfigur.

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Schindler's List (1993) Official Trailer - Liam Neeson, Steven Spielberg Movie HD Auschwitz Guard Peter Appiano. Pankiewicz Ryszard Radwanski. Polish Girl Anemona Knut. Technischer Stab. Josef Mengele Daniel Del Ponte. Blancke Rena Niehaus Welminski. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Wilfried Herbst. Clerk at Depot Dirk Bender. Ukrainian Guard Piotr Cyrwus.

Einige Kritiker hoben anerkennend hervor, dass Spielberg den Protagonisten Oskar Schindler in dem Film nicht weniger ambivalent gemacht habe, als er in Keneallys Roman erscheine beziehungsweise als historisch überliefert; dass er keine finale Erklärung dafür biete, warum Schindler sich von einem opportunistischen Kriegsgewinnler zu einem Retter der Juden gewandelt habe.

Die Kritiken von Holocaust-Überlebenden zu dem Film fielen gemischt aus. Zusätzlich zu urteilenden Stimmen über den Film stellten die Medien der Öffentlichkeit auch die historische Person Oskar Schindler vor.

In zahlreichen Presseartikeln thematisierten sie sein Wirken zur Rettung der Juden während des Zweiten Weltkrieges und sein Nachkriegsleben, welches von wirtschaftlicher Not und mangelnder Aufmerksamkeit für seine Leistung geprägt war.

Darüber hinaus rückten die Medien Menschen in den Mittelpunkt, die während des Holocaust ähnlich wie Schindler ebenfalls an der Rettung von Juden beteiligt waren, so zum Beispiel den Japaner Chiune Sugihara.

An dem Film entzündete sich die Frage, ob der Holocaust mit künstlerischen bzw. Während die einen meinten, dass er durchaus darstellbar sei, sprachen sich andere strikt gegen jede Darstellung aus.

Eine bestimmende und vielzitierte Stimme unter den Darstellbarkeitsgegnern war der französische Shoah -Regisseur Claude Lanzmann , dessen Kritik erstmals am 3.

In diesem Sinne trivialisiere der Film den Holocaust ebenso wie es die Holocaust -Fernsehserie getan habe. Zudem widersprachen etliche Autoren den Darstellbarkeitsgegnern.

Sie hätten die Kritik nur geübt, weil der Film von einem Hollywood-Regisseur stamme, und seine ästhetischen Verdienste unberücksichtigt gelassen.

Eine von Lanzmann, aber auch Anderen, kritisierte Stelle in dem Film ist die Szene, in der sich die Duschen im Vernichtungslager Auschwitz, unter denen die nackten Jüdinnen in Todesangst und Panik stehen, tatsächlich als solche statt als Gaskammern erweisen.

In seinem Ursprungsland erhielt der Film bei seiner Erstveröffentlichung mehrheitlich positive Kritiken, welche vor allem zum US-Kinostart Mitte Dezember erschienen.

US-Kritiker hoben zur Leistung des Regisseurs hervor, dass Spielberg, bislang auf Unterhaltungsfilme für ein jugendliches Publikum spezialisiert, mit dem Film das für ihn ungewöhnliche, sehr ernste Thema Holocaust bewältigt habe.

In dem Zusammenhang schrieben sie ihm zu, erwachsen geworden zu sein. Aus Prinz Hal ist Heinrich V. Kritiker bejahten die Frage, ob mit Schindlers Liste ein weiterer Film über den Holocaust benötigt werde, und verwiesen in dem Zusammenhang darauf, dass manche Menschen noch nicht genügend über die Shoah Bescheid wüssten beziehungsweise sie in Frage stellten.

John Hartl fand es diesbezüglich als besonders überzeugend und als Alleinstellungsmerkmal gegenüber früheren nichtdokumentarischen Holocaustfilmen, dass sich der Film auch auf Details konzentriere, wie die Szene, in der sich Kinder in Toiletten verstecken, um nicht deportiert zu werden.

Die Meinung von Bruning gehört zu einer Reihe von Negativkritiken, die hauptsächlich nach dem Kinostart erschienen und deren Autoren sich gegen die vorherigen, einhellig positiven Kritiken wandten.

Die Schindlerjuden seien nur Opfer oder Kinder, zu Nebenrollen in ihrem eigenen Untergang reduziert, wohingegen Schindler über allen throne.

Amerikanisch-jüdische Kritiker bemängelten die Rolle der Juden in dem Film. Nicht einverstanden mit der Auffassung, dass Schindler in dem Film nicht weniger ambivalent als in Keneallys Roman erscheine, war der Autor Philip Gourevitch.

In der Zeitschrift Commentary kritisierte er, dass Spielbergs Auslassungen in der Charakterisierung des Protagonisten Schindler seine menschliche Komplexität entzögen und mit Nichts ersetzten.

Bei einer Vorführung des Films vor hauptsächlich afroamerikanischen und hispanischen Schülern am Martin Luther King Day in einem Kino in Oakland brach während einer Szene, in der eine Jüdin erschossen wird, Gelächter im Publikum aus, woraufhin der Kinodirektor die Vorführung unterbrach und 70 Schüler des Saales verwies.

Später entschuldigten sich die Schüler, von ihrer Schule organisiert, für ihr Verhalten; Kaliforniens Gouverneur Pete Wilson lobte das Vorgehen der Schule als lehrreich.

Zudem sprach Spielberg mit den Schülern über Rassenhass und Intoleranz. Schwarze und Moslems protestierten gegen seinen Besuch und beklagten sich darüber, dass Verfolgung und Ermordung von Menschen aus ihren Bevölkerungsgruppen nicht thematisiert werde.

Schwarze Bürger kritisierten Whitman daraufhin und forderten, auch Filme mit Schwarzen als unter Ungerechtigkeit Leidenden vorzuführen.

In Deutschland wurde der Film zu einem Medienereignis. Zahlreiche Printmedien brachten anlässlich des Kinostarts jeweils mehrere Kritiken, Hintergrundberichte und Interviews, zudem war er Thema von Beiträgen in Radio und Fernsehen.

Insgesamt erschienen in deutschen Zeitungen und Zeitschriften über 1. Das Erscheinen des Films fiel in eine Zeit, in der Statistiken zufolge in Deutschland seit der deutschen Wiedervereinigung sowie in Österreich eine Zunahme von Rechtsterrorismus , rechtsextremen Bewegungen und Ausländerhass zu verzeichnen war.

Eine Emnid -Studie über Antisemitismus ergab, dass ein Fünftel der Deutschen negativ gegenüber Juden eingestellt war und dass etwa die Hälfte der Deutschen der Meinung war, dass die Nazivergangenheit nun, nach der Wiedervereinigung des Landes, als erledigt betrachtet werden sollte.

Der Film wurde verbreitet als ein Mittel zur Aufklärung der Menschen über den Holocaust verstanden und als solches — wesentlich stärker denn in künstlerischer oder kinematographischer Hinsicht — gelobt.

Dem Film wurde verbreitet zugeschrieben, den Deutschen zu zeigen, dass Widerstand gegen die Naziherrschaft und die Judenverfolgung möglich bzw. In diesem Sinne schätzten ihn etliche Kritiker in deutschen Medien als passend dafür ein, die Deutschen zum Überdenken ihrer Vergangenheit zu motivieren.

Und dass man sich in einem System gemeinschaftlicher Gewalt im Gegensatz zum Falle individueller Gewalttaten wohl nicht als Held fühlen könne, sei ein möglicher Grund dafür, dass die deutschen Jugendlichen bei den Kinobesuchen so tief bewegt seien.

Manche Kritiker meinten, dass Schindler die Deutschen emotional entlaste, und sahen darin eine Gefahr. Andere Kritiker richteten sich in ihren Beiträgen gegen Einwände, wonach der Film bzw.

Schindler die Deutschen emotional entlaste. Positive Kritiken priesen den Film hinsichtlich seiner Kinematographie und beurteilten diese in dem Zusammenhang als eher europäisch denn amerikanisch.

Sie beurteilten sie als Hinwendung zur politischen Rechten und damit als abweichend von der traditionellen Linie der Zeitung.

Im Tagesspiegel vom Darin unterstellte er Löffler und Tremper ebenfalls Antisemitismus. Etliche Kritiker wandten sich gegen die von Broder vorgebrachte Anschuldigung des Antisemitismus.

Sie unterstellte ihm darin ihrerseits Antisemitismus und warf ihm vor, Broder mit der Aussage falsch wiedergegeben zu haben, wonach alle Deutschen Antisemiten seien.

In der Nacht vom Bubis meinte überdies, dass Trempers Negativkritik in der Welt-Beilage mit dafür verantwortlich gewesen sei.

Etliche Kritiker fragten, warum keine deutschen Regisseure und Produzenten es gewagt hätten, Keneallys Buch zu verfilmen. Der Berliner Filmproduzent Artur Brauner hatte Entsprechendes und geplant und jeweils bei der Filmförderungsanstalt finanzielle Hilfen zur Produktion einer Verfilmung beantragt, für die auch Klaus Maria Brandauer als Hauptdarsteller vorgesehen war.

Der Film wurde auch als Mittel im Wahlkampf eingesetzt. Zum Beispiel warb die Sozialdemokratische Partei Europas vor der Europawahl für sich als antirassistische Partei, indem sie in ganzseitigen Anzeigen in deutschen Meinungsführermedien auf den Film und seinen Erfolg bei der Oscarverleihung verwies.

Im Figaro fragte die Historikerin Annie Kriegel nach den Gründen dafür, warum der Film in der französischen Presse eine so leidenschaftliche und teils aggressive Debatte ausgelöst habe.

Es sei dies der Verdacht, der Frankreich in den Verhandlungen zum Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen dazu bewogen habe, für sich eine Ausnahme betreffs Kinofilmen zu bewirken.

Tschechische Medien nahmen den Film zumindest anfangs positiv auf. Sie fokussierten sich in ihren Reaktionen vor allem auf Schindlers Herkunft als Sudetendeutscher , jener Volksgruppe, deren Mitglieder von vielen Tschechen für ihre Unterstützung der Besetzung der Tschechoslowakei durch Nazideutschland nach wie vor Ablehnung erfuhren.

Die offizielle tschechische Premierenvorstellung des Films fand am Tags zuvor hatte es allerdings schon eine Voraufführung in Zwittau gegeben, dem Geburtsort von Oskar Schindler.

Waren Bemühungen zur Errichtung eines Schindler-Denkmals in der Stadt — sowohl durch die deutsche katholische Ackermann-Gemeinde , die sich für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Tschechen einsetzt, als auch einen Schindlerjuden — noch erfolglos geblieben, so führte erst der internationale Erfolg des Films dazu, dass die Stadt ein Denkmal errichtete, das Schindler ehrt; es wurde gegenüber seinem Geburtshaus aufgestellt und am Tag der Voraufführung eingeweiht.

Durch diese kam es im August zu einer Kontroverse im tschechischen Parlament. Auch der Regisseur Andrzej Wajda lobte den Film in diesem Sinne und beurteilte die polnische Kinematographie als internationalen Standards genügend.

Viele Kritiker empfanden die im Abspann genannten Zahlen über die heute in Polen lebenden Juden, verglichen mit den Nachkommen der von Schindler Geretteten, als grob verfälschend, da sie suggerierten, dass mit Schindler ein einziger Deutscher mehr Juden gerettet habe als alle Polen zusammen.

Schindlers Liste sei kein antipolnischer Film, im Grunde existiere Polen in ihm gar nicht. Im Nachrichtenmagazin Polityka kam eine starke Abneigung gegen Schindler als Retter zum Ausdruck, denn dieser habe nur geholfen, weil er feige, gierig und opportunistisch gewesen sei.

Wie der Londoner Autor Haim Bresheeth festhielt, sei über den Film in kurzer Zeit mehr geschrieben worden als über jeden anderen, in Israel gezeigten Film.

Sowohl Befürworter als auch Gegner des Films hätten sich einer so emotionsgeladenen Sprache und Argumentation bedient, wie es sie in israelischen Filmrezensionen zuvor noch nicht gegeben habe.

Wie schon bei E. In zahlreichen Briefen an Medien dankten Holocaust-Überlebende dem Regisseur dafür, ihrer sonst so schwierig zu visualisierenden Notlage auf realistische Weise Ausdruck verschafft zu haben.

Israelische Kritiker bemängelten besonders, dass der Film in seinen historischen Details ungenau sei. Zum Beispiel ging es dabei um die Vielzahl von Akzenten in der Aussprache, darunter auch einen unpassenden israelischen Akzent.

Als wesentliche historische Unstimmigkeit beurteilten viele israelische Kritiker bei Vorab-Vorführungen des Films das Lied Jerusalem aus Gold von , das nach dem Sechstagekrieg als inoffizielle Siegeshymne populär wurde.

Islamische Gelehrte meinten, der Film wolle die Welt die Grausamkeit der Juden gegen die Palästinenser vergessen machen.

Mit ähnlicher Argumentation wurde der Film in Malaysia kritisiert. Der Premierminister des Landes, Mahathir bin Mohamad , sprach sich dabei gegen zionistische Expansion in arabische Territorien aus.

Der jordanische Informationsminister Jawad Anani sagte, dass es wegen des von einem Israeli verübten, antimuslimischen Massakers von Hebron am April mit 29 Toten nicht die Zeit für den Film sei.

In Deutschland entzündete sich an der Absicht, den Film mit Werbeunterbrechungen auszustrahlen, öffentliche Kritik durch jüdische Interessensvertretungen.

Seiner eigenen Aussage nach habe Bubis vergeblich versucht Spielberg zu überzeugen, die Fernsehrechte nur zu vergeben, wenn der Film werbefrei gezeigt werde.

Auch die Kino-Wiederaufführung des Films zu seinem Erscheinungsjubiläum fand in den Medien breite Beachtung. Auch wurde er als Mittel gegen Vergessen und Geschichtsfälschung hervorgehoben, das heute aktueller denn je sei.

Zudem kritisierte er den Ausgangspunkt des Films, das positive Denken und das Erzählen der Geschichte aus dem Blickwinkel eines Siegers als falsch.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde mitunter kritisiert, dass der Film für Jugendliche schon ab 12 Jahren freigegeben wurde.

Zum Beispiel war er in einer Liste von Filmen vertreten, die die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung für ungeeignet für Jugendliche hielt.

Bei der Oscarverleihung erhielt der zwölfmal nominierte Film sieben Prämierungen. Die Gewerkschaften der Drehbuchautoren , Produzenten und Regisseure zeichneten den Film ebenfalls aus.

In Norwegen wurde dem Film ein Amanda verliehen. Bei der Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises erhielt Universal Pictures Germany für die anlässlich der jährigen Wiederaufführung angefertigte Audiodeskription den Sonderpreis der Jury.

Bei der Verleihung am Zu den Elementen der Spannungs dramaturgie des Films gehört, entsprechend der Darstellung der Filmwissenschaftlerin Corell, die Wandlung des Protagonisten Oskar Schindler von einer aus Sicht des Zuschauers antipathischen Figur hin zu einem Sympathieträger.

Antipathie löst Schindler in der Anfangsphase des Films beim Publikum etwa dadurch aus, dass er es sich selbstzufrieden in einer Wohnung bequem macht, von der eine jüdische Familie zuvor enteignet wurde.

In der mittleren Phase des Films lässt sich die Haltung des Zuschauers gegenüber Schindler als Kriegsgewinnler als schwankend zwischen Anti- und Sympathie verstehen.

Schindlers Wandlung hin zu einem empathischen, mutigen Menschen wird im letzten Drittel des Films vollendet, er wird darin zu einem vorbildhaften Helden und einer positiven Identifikationsfigur.

Für Spannung sorgt auch, dass neben Schindler auch Amon Göth als schwer durchschaubar und schwer berechenbar dargestellt wird.

Die Beziehung zwischen beiden Figuren oszilliert, so Corell, spannungsvoll zwischen Konkurrenz wegen gegenläufigen Zielen, einer gewissen Sympathie durch ähnliche Interessen und Zeichen von Freundschaftlichkeit.

Stern verhält sich Schindler gegenüber zunächst reserviert und lehnt mehrfach einen von ihm angebotenen Drink ab, unsicher angesichts Schindlers wahrer Absichten.

Insofern kann seine Haltung gegenüber Schindler auch als sinnbildlich für die des Zuschauers verstanden werden.

Zu den Spannungsverhältnissen des Films gehört auch, dass die Schindlerjuden ständig schwankend zwischen der Hoffnung auf Rettung und der Furcht vor neuer Lebensgefahr sind.

Des Weiteren gibt es dadurch Spannung, dass — entsprechend der Darstellung des Filmwissenschaftlers Korte — der Mord an den Juden nur in der ersten Hälfte des Films visualisiert wird, im weiteren Verlauf hingegen durch latente und akute Bedrohungsszenarien im Bewusstsein bzw.

Der Regisseur begrenzt damit die Visualisierung von Gewalt, er zeigt allenfalls deren Resultat oder deutet Tötungen nur an. Ein weiteres Element der Spannungsdramaturgie und zugleich ein wesentliches Stilmittel des Films ist die Asynchronität zwischen Bild und Ton.

So werden die letzten Bilder einer Szene bzw. Sequenz schon mit der Tonspur der folgenden unterlegt. Dadurch werden ohne Spannungsabfall gleitende Übergänge geschaffen, das Erzähltempo beschleunigt und die Handlung verdichtet.

Das Stilmittel wird teils auch zusammen mit der Parallelmontage eingesetzt. Der Film weist etliche Merkmale auf, die ihn dokumentarisch und authentisierend, die Wirklichkeit abbildend, wirken lassen.

Weiterhin kommt zur Authentizitätssteigerung Originalton -Material zum Einsatz, bei dem es sich um Winston Churchills Radioansprache handelt, in der er die Kapitulation Deutschlands verkündet.

Abgesehen von den Namen der Schindlerjuden im Epilog werden zudem an 24 Stellen im Film Untertitel eingeblendet, die Informationen zum Beispiel über die Handlungszeit, den Handlungsort oder den Kriegsverlauf enthalten.

Sie geben dem Film einen journalistischen Anstrich und wirken wie ein Ersatz für einen Erzähler oder Kommentator.

Zur dokumentarischen Wirkung tragen überdies die Originalschauplätze bei, an denen gedreht wurde, und der Verzicht auf Schauspieler mit sehr hohem Bekanntheitsgrad, wodurch die Aufmerksamkeit des Zuschauers stärker auf der verkörperten Figur als auf der Persönlichkeit ihres Darstellers liegt.

Nicht zuletzt ist die Tatsache, dass der zweite Teil des Epilogs in der Gegenwart spielt, ein wesentliches Charakteristikum für den Eindruck des Zuschauers, dass das zuvor Gesehene der Wahrheit entspricht.

Einen die Authentizität steigernden Eindruck hat im Übrigen auch die Handkameraästhetik. Die Filmmusik wird nach einem bestimmten Muster eingesetzt, wie es der Musikwissenschaftler Berner beschrieben hat.

Demzufolge wird diegetische Popmusik — also von sichtbaren Instrumenten gespielte Musik — dazu genutzt, Hedonismus sowie Gier von Mitläufern und Umstehenden abzubilden.

Zum Beispiel wird Oskar Schindler mit internationaler Popmusik aus den er Jahren eingeführt, darunter dem Tango Por una cabeza , und damit auch als ein Dandy charakterisiert.

Hingegen werden Lärm oder Stille dazu eingesetzt, Gewalt zu kennzeichnen, die insbesondere von Nazis ausgeht. Das Hauptthema des Soundtracks unterstreicht die Wandlung Schindlers von einem Nazi-Kollaborateur und -Profiteur hin zu einem heldenhaften, altruistischen Retter.

So wird die Musik anfangs, bei Schindlers erstem Entschluss, ein älteres Paar vor seiner Deportation zu bewahren, noch behutsam und, nur von einer Gitarre gespielt, eingesetzt.

Später dann, als Schindler mit Sterns Hilfe beginnt, die rettende Liste zu schreiben, erklingt die Musik deutlicher, nunmehr gespielt von dem Geiger Itzhak Perlman und orchestral begleitet.

In der zweiten Hälfte des Films dient das Hauptthema dazu, das Happy End anzukündigen und zu unterstützen. Entsprechend Berner kommt an dem Soundtrack durch drei unterschiedliche Stile jüdischer Musik eine ausgeprägte jüdische Identität und aschkenasische Tradition zum Ausdruck.

Zu diesen gehören neben der religiösen Musik des gesungenen Sabbat -Gebets am Filmbeginn auch die Stücke, die während der Auflösung des Krakauer Ghettos erklingen.

Zu letzteren gehört Klezmer -Musik, hier vor allem in Form des Klarinettensolos von Giora Feidman , und das von einem Kinderchor gesungene, jiddische Volkslied, das aus dem Jahrhundert stammt und in der russischen und osteuropäischen, jüdischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg sehr populär war.

Die Wirkung der an österreichischen Schulen durchgeführten Aktion untersuchte das Wiener Institut für Konfliktforschung in einer Studie.

Dem Film wird zugeschrieben, den Trend hin zur Verwendung von Reenactment beeinflusst zu haben, der bei Geschichtsdokumentationen im Fernsehen seit Mitte der er Jahre zu beobachten ist.

Der Einfluss wird besonders auf die Sequenz am Filmende zurückgeführt, in der Nachfahren von Schindlerjuden auftreten und die die in dem Film erzählte Geschichte wahrhaftig erscheinen lässt.

Erst durch Spielbergs Besuch in Polen im Zuge des Films wurde es von einem polnischen staatlichen Verlag publiziert, der das Jahre zuvor aus wirtschaftlichen Gründen noch abgelehnt hatte.

Die aus einer jüdischen Familie stammende Polin Roma Ligocka hat sich mit dem im Film enthaltenen Mädchen im roten Mantel identifiziert, da sie als Kind im Krakauer Ghetto ein ebensolches Kleidungsstück trug, und ihre damaligen Erlebnisse in dem erschienenen Buch Das Mädchen im roten Mantel verarbeitet.

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schindlers Liste Begriffsklärung aufgeführt.

Liam Neeson , Darsteller des Oskar Schindler. Ben Kingsley , Darsteller des Itzhak Stern. Ralph Fiennes , Darsteller des Amon Göth. Siehe auch : Schindlers Liste Soundtrack.

Siehe auch : Holocaust im Film. April , abgerufen am Januar , abgerufen am In: Los Angeles Times. Juni [1]. Juni , abgerufen am In: synchronkartei.

Deutsche Synchronkartei , abgerufen am 4. April März , abgerufen am April , abgerufen am 8. März , abgerufen am 9. Soviet Cinema and Jewish Catastrophe.

Juli , abgerufen am Ott, Carl R. März , S. In: Der Tagesspiegel vom Juni , S. Juli , S. Juni ursprünglich in: Svenska Dagbladet vom März , hier in: Weiss , S.

März ursprünglich erschienen am 3. März in: Le Monde , hier in: Weiss , S. März , hier in: Fensch , S. Prince Hal has become Henry V; the dauphin has emerged a king.

April , S. April , abgerufen über GBI Genios am G3, hier in: Weiss , S. April , hier in: Weiss , S.

Ben Kingsley. Itzhak Stern Fans. Shutter Island. Ralph Fiennes. Amon Goeth Fans. Grand Budapest Hotel. Caroline Goodall. Emilie Schindler 8 Fans.

Jonathan Sagall. Poldek Pfefferberg 3 Fans. Eis am Stiel. Embeth Davidtz. Helen Hirsch 22 Fans. Armee der Finsternis. Malgoscha Gebel.

Victoria Klonowska 1 Fan. Das Mikroskop. Shmulik Levy. Wilek Chilowicz 1 Fan. Mark Ivanir. Marcel Goldberg 3 Fans.

Undisputed III: Redemption. Ingrid 1 Fan. Andrzej Seweryn. Julian Scherner 2 Fans. The Last Family. Friedrich von Thun. Rolf Czurda 5 Fans.

Der Polizist und das Mädchen. Krzysztof Luft. Herman Toffel 1 Fan. Harry Nehring. Leo John 1 Fan. Norbert Weisser. Albert Hujar 1 Fan.

Das Ding aus einer anderen Welt. Thomas Morris. Grun 2 Fans. Ludger Pistor. Josef Liepold 29 Fans. James Bond - Casino Royale.

Jerzy Nowak. Investor 1 Fan. Der Filmamateur. Elina Löwensohn. Diana Reiter 2 Fans. Leichen unter brennender Sonne. Geno Lechner.

Majola 2 Fans. Schimanski: Blutsbrüder. August Schmölzer. Dieter Reeder 2 Fans. Der Untergang. Branko Lustig. Barbesitzer 2 Fans.

Hans-Michael Rehberg. Rudolph Hoss 4 Fans. Traumschiff Surprise - Periode 1. Erwin Leder. Soldat 8 Fans. Jochen Nickel. Wilhelm Kunde 6 Fans.

Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding. Martin Semmelrogge. Soldat 38 Fans. Alexander Held. SS-Beamter 23 Fans. Sophie Scholl - Die letzten Tage.

Dirk Bender. Clerk at depot 1 Fan. Alexander Strobele. Gefangener 1 Fan. Projekt: Peacemaker. Götz Otto. SS-Wache 20 Fans. Iron Sky.

Joachim Paul Assböck. Klaus Tauber 1 Fan. Der Pianist. Michael Gordon. Nussbaum 1 Fan. Niklashauser Fart.

Schindlers Liste Besetzung

Die Meinung von Bruning gehört zu einer Reihe von Negativkritiken, die hauptsächlich nach dem Kinostart erschienen und deren Autoren sich gegen die vorherigen, einhellig positiven Kritiken wandten.

Die Schindlerjuden seien nur Opfer oder Kinder, zu Nebenrollen in ihrem eigenen Untergang reduziert, wohingegen Schindler über allen throne.

Amerikanisch-jüdische Kritiker bemängelten die Rolle der Juden in dem Film. Nicht einverstanden mit der Auffassung, dass Schindler in dem Film nicht weniger ambivalent als in Keneallys Roman erscheine, war der Autor Philip Gourevitch.

In der Zeitschrift Commentary kritisierte er, dass Spielbergs Auslassungen in der Charakterisierung des Protagonisten Schindler seine menschliche Komplexität entzögen und mit Nichts ersetzten.

Bei einer Vorführung des Films vor hauptsächlich afroamerikanischen und hispanischen Schülern am Martin Luther King Day in einem Kino in Oakland brach während einer Szene, in der eine Jüdin erschossen wird, Gelächter im Publikum aus, woraufhin der Kinodirektor die Vorführung unterbrach und 70 Schüler des Saales verwies.

Später entschuldigten sich die Schüler, von ihrer Schule organisiert, für ihr Verhalten; Kaliforniens Gouverneur Pete Wilson lobte das Vorgehen der Schule als lehrreich.

Zudem sprach Spielberg mit den Schülern über Rassenhass und Intoleranz. Schwarze und Moslems protestierten gegen seinen Besuch und beklagten sich darüber, dass Verfolgung und Ermordung von Menschen aus ihren Bevölkerungsgruppen nicht thematisiert werde.

Schwarze Bürger kritisierten Whitman daraufhin und forderten, auch Filme mit Schwarzen als unter Ungerechtigkeit Leidenden vorzuführen. In Deutschland wurde der Film zu einem Medienereignis.

Zahlreiche Printmedien brachten anlässlich des Kinostarts jeweils mehrere Kritiken, Hintergrundberichte und Interviews, zudem war er Thema von Beiträgen in Radio und Fernsehen.

Insgesamt erschienen in deutschen Zeitungen und Zeitschriften über 1. Das Erscheinen des Films fiel in eine Zeit, in der Statistiken zufolge in Deutschland seit der deutschen Wiedervereinigung sowie in Österreich eine Zunahme von Rechtsterrorismus , rechtsextremen Bewegungen und Ausländerhass zu verzeichnen war.

Eine Emnid -Studie über Antisemitismus ergab, dass ein Fünftel der Deutschen negativ gegenüber Juden eingestellt war und dass etwa die Hälfte der Deutschen der Meinung war, dass die Nazivergangenheit nun, nach der Wiedervereinigung des Landes, als erledigt betrachtet werden sollte.

Der Film wurde verbreitet als ein Mittel zur Aufklärung der Menschen über den Holocaust verstanden und als solches — wesentlich stärker denn in künstlerischer oder kinematographischer Hinsicht — gelobt.

Dem Film wurde verbreitet zugeschrieben, den Deutschen zu zeigen, dass Widerstand gegen die Naziherrschaft und die Judenverfolgung möglich bzw.

In diesem Sinne schätzten ihn etliche Kritiker in deutschen Medien als passend dafür ein, die Deutschen zum Überdenken ihrer Vergangenheit zu motivieren.

Und dass man sich in einem System gemeinschaftlicher Gewalt im Gegensatz zum Falle individueller Gewalttaten wohl nicht als Held fühlen könne, sei ein möglicher Grund dafür, dass die deutschen Jugendlichen bei den Kinobesuchen so tief bewegt seien.

Manche Kritiker meinten, dass Schindler die Deutschen emotional entlaste, und sahen darin eine Gefahr. Andere Kritiker richteten sich in ihren Beiträgen gegen Einwände, wonach der Film bzw.

Schindler die Deutschen emotional entlaste. Positive Kritiken priesen den Film hinsichtlich seiner Kinematographie und beurteilten diese in dem Zusammenhang als eher europäisch denn amerikanisch.

Sie beurteilten sie als Hinwendung zur politischen Rechten und damit als abweichend von der traditionellen Linie der Zeitung. Im Tagesspiegel vom Darin unterstellte er Löffler und Tremper ebenfalls Antisemitismus.

Etliche Kritiker wandten sich gegen die von Broder vorgebrachte Anschuldigung des Antisemitismus. Sie unterstellte ihm darin ihrerseits Antisemitismus und warf ihm vor, Broder mit der Aussage falsch wiedergegeben zu haben, wonach alle Deutschen Antisemiten seien.

In der Nacht vom Bubis meinte überdies, dass Trempers Negativkritik in der Welt-Beilage mit dafür verantwortlich gewesen sei. Etliche Kritiker fragten, warum keine deutschen Regisseure und Produzenten es gewagt hätten, Keneallys Buch zu verfilmen.

Der Berliner Filmproduzent Artur Brauner hatte Entsprechendes und geplant und jeweils bei der Filmförderungsanstalt finanzielle Hilfen zur Produktion einer Verfilmung beantragt, für die auch Klaus Maria Brandauer als Hauptdarsteller vorgesehen war.

Der Film wurde auch als Mittel im Wahlkampf eingesetzt. Zum Beispiel warb die Sozialdemokratische Partei Europas vor der Europawahl für sich als antirassistische Partei, indem sie in ganzseitigen Anzeigen in deutschen Meinungsführermedien auf den Film und seinen Erfolg bei der Oscarverleihung verwies.

Im Figaro fragte die Historikerin Annie Kriegel nach den Gründen dafür, warum der Film in der französischen Presse eine so leidenschaftliche und teils aggressive Debatte ausgelöst habe.

Es sei dies der Verdacht, der Frankreich in den Verhandlungen zum Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen dazu bewogen habe, für sich eine Ausnahme betreffs Kinofilmen zu bewirken.

Tschechische Medien nahmen den Film zumindest anfangs positiv auf. Sie fokussierten sich in ihren Reaktionen vor allem auf Schindlers Herkunft als Sudetendeutscher , jener Volksgruppe, deren Mitglieder von vielen Tschechen für ihre Unterstützung der Besetzung der Tschechoslowakei durch Nazideutschland nach wie vor Ablehnung erfuhren.

Die offizielle tschechische Premierenvorstellung des Films fand am Tags zuvor hatte es allerdings schon eine Voraufführung in Zwittau gegeben, dem Geburtsort von Oskar Schindler.

Waren Bemühungen zur Errichtung eines Schindler-Denkmals in der Stadt — sowohl durch die deutsche katholische Ackermann-Gemeinde , die sich für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Tschechen einsetzt, als auch einen Schindlerjuden — noch erfolglos geblieben, so führte erst der internationale Erfolg des Films dazu, dass die Stadt ein Denkmal errichtete, das Schindler ehrt; es wurde gegenüber seinem Geburtshaus aufgestellt und am Tag der Voraufführung eingeweiht.

Durch diese kam es im August zu einer Kontroverse im tschechischen Parlament. Auch der Regisseur Andrzej Wajda lobte den Film in diesem Sinne und beurteilte die polnische Kinematographie als internationalen Standards genügend.

Viele Kritiker empfanden die im Abspann genannten Zahlen über die heute in Polen lebenden Juden, verglichen mit den Nachkommen der von Schindler Geretteten, als grob verfälschend, da sie suggerierten, dass mit Schindler ein einziger Deutscher mehr Juden gerettet habe als alle Polen zusammen.

Schindlers Liste sei kein antipolnischer Film, im Grunde existiere Polen in ihm gar nicht. Im Nachrichtenmagazin Polityka kam eine starke Abneigung gegen Schindler als Retter zum Ausdruck, denn dieser habe nur geholfen, weil er feige, gierig und opportunistisch gewesen sei.

Wie der Londoner Autor Haim Bresheeth festhielt, sei über den Film in kurzer Zeit mehr geschrieben worden als über jeden anderen, in Israel gezeigten Film.

Sowohl Befürworter als auch Gegner des Films hätten sich einer so emotionsgeladenen Sprache und Argumentation bedient, wie es sie in israelischen Filmrezensionen zuvor noch nicht gegeben habe.

Wie schon bei E. In zahlreichen Briefen an Medien dankten Holocaust-Überlebende dem Regisseur dafür, ihrer sonst so schwierig zu visualisierenden Notlage auf realistische Weise Ausdruck verschafft zu haben.

Israelische Kritiker bemängelten besonders, dass der Film in seinen historischen Details ungenau sei. Zum Beispiel ging es dabei um die Vielzahl von Akzenten in der Aussprache, darunter auch einen unpassenden israelischen Akzent.

Als wesentliche historische Unstimmigkeit beurteilten viele israelische Kritiker bei Vorab-Vorführungen des Films das Lied Jerusalem aus Gold von , das nach dem Sechstagekrieg als inoffizielle Siegeshymne populär wurde.

Islamische Gelehrte meinten, der Film wolle die Welt die Grausamkeit der Juden gegen die Palästinenser vergessen machen. Mit ähnlicher Argumentation wurde der Film in Malaysia kritisiert.

Der Premierminister des Landes, Mahathir bin Mohamad , sprach sich dabei gegen zionistische Expansion in arabische Territorien aus. Der jordanische Informationsminister Jawad Anani sagte, dass es wegen des von einem Israeli verübten, antimuslimischen Massakers von Hebron am April mit 29 Toten nicht die Zeit für den Film sei.

In Deutschland entzündete sich an der Absicht, den Film mit Werbeunterbrechungen auszustrahlen, öffentliche Kritik durch jüdische Interessensvertretungen.

Seiner eigenen Aussage nach habe Bubis vergeblich versucht Spielberg zu überzeugen, die Fernsehrechte nur zu vergeben, wenn der Film werbefrei gezeigt werde.

Auch die Kino-Wiederaufführung des Films zu seinem Erscheinungsjubiläum fand in den Medien breite Beachtung. Auch wurde er als Mittel gegen Vergessen und Geschichtsfälschung hervorgehoben, das heute aktueller denn je sei.

Zudem kritisierte er den Ausgangspunkt des Films, das positive Denken und das Erzählen der Geschichte aus dem Blickwinkel eines Siegers als falsch.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde mitunter kritisiert, dass der Film für Jugendliche schon ab 12 Jahren freigegeben wurde. Zum Beispiel war er in einer Liste von Filmen vertreten, die die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung für ungeeignet für Jugendliche hielt.

Bei der Oscarverleihung erhielt der zwölfmal nominierte Film sieben Prämierungen. Die Gewerkschaften der Drehbuchautoren , Produzenten und Regisseure zeichneten den Film ebenfalls aus.

In Norwegen wurde dem Film ein Amanda verliehen. Bei der Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises erhielt Universal Pictures Germany für die anlässlich der jährigen Wiederaufführung angefertigte Audiodeskription den Sonderpreis der Jury.

Bei der Verleihung am Zu den Elementen der Spannungs dramaturgie des Films gehört, entsprechend der Darstellung der Filmwissenschaftlerin Corell, die Wandlung des Protagonisten Oskar Schindler von einer aus Sicht des Zuschauers antipathischen Figur hin zu einem Sympathieträger.

Antipathie löst Schindler in der Anfangsphase des Films beim Publikum etwa dadurch aus, dass er es sich selbstzufrieden in einer Wohnung bequem macht, von der eine jüdische Familie zuvor enteignet wurde.

In der mittleren Phase des Films lässt sich die Haltung des Zuschauers gegenüber Schindler als Kriegsgewinnler als schwankend zwischen Anti- und Sympathie verstehen.

Schindlers Wandlung hin zu einem empathischen, mutigen Menschen wird im letzten Drittel des Films vollendet, er wird darin zu einem vorbildhaften Helden und einer positiven Identifikationsfigur.

Für Spannung sorgt auch, dass neben Schindler auch Amon Göth als schwer durchschaubar und schwer berechenbar dargestellt wird. Die Beziehung zwischen beiden Figuren oszilliert, so Corell, spannungsvoll zwischen Konkurrenz wegen gegenläufigen Zielen, einer gewissen Sympathie durch ähnliche Interessen und Zeichen von Freundschaftlichkeit.

Stern verhält sich Schindler gegenüber zunächst reserviert und lehnt mehrfach einen von ihm angebotenen Drink ab, unsicher angesichts Schindlers wahrer Absichten.

Insofern kann seine Haltung gegenüber Schindler auch als sinnbildlich für die des Zuschauers verstanden werden. Zu den Spannungsverhältnissen des Films gehört auch, dass die Schindlerjuden ständig schwankend zwischen der Hoffnung auf Rettung und der Furcht vor neuer Lebensgefahr sind.

Des Weiteren gibt es dadurch Spannung, dass — entsprechend der Darstellung des Filmwissenschaftlers Korte — der Mord an den Juden nur in der ersten Hälfte des Films visualisiert wird, im weiteren Verlauf hingegen durch latente und akute Bedrohungsszenarien im Bewusstsein bzw.

Der Regisseur begrenzt damit die Visualisierung von Gewalt, er zeigt allenfalls deren Resultat oder deutet Tötungen nur an.

Ein weiteres Element der Spannungsdramaturgie und zugleich ein wesentliches Stilmittel des Films ist die Asynchronität zwischen Bild und Ton.

So werden die letzten Bilder einer Szene bzw. Sequenz schon mit der Tonspur der folgenden unterlegt. Dadurch werden ohne Spannungsabfall gleitende Übergänge geschaffen, das Erzähltempo beschleunigt und die Handlung verdichtet.

Das Stilmittel wird teils auch zusammen mit der Parallelmontage eingesetzt. Der Film weist etliche Merkmale auf, die ihn dokumentarisch und authentisierend, die Wirklichkeit abbildend, wirken lassen.

Weiterhin kommt zur Authentizitätssteigerung Originalton -Material zum Einsatz, bei dem es sich um Winston Churchills Radioansprache handelt, in der er die Kapitulation Deutschlands verkündet.

Abgesehen von den Namen der Schindlerjuden im Epilog werden zudem an 24 Stellen im Film Untertitel eingeblendet, die Informationen zum Beispiel über die Handlungszeit, den Handlungsort oder den Kriegsverlauf enthalten.

Sie geben dem Film einen journalistischen Anstrich und wirken wie ein Ersatz für einen Erzähler oder Kommentator.

Zur dokumentarischen Wirkung tragen überdies die Originalschauplätze bei, an denen gedreht wurde, und der Verzicht auf Schauspieler mit sehr hohem Bekanntheitsgrad, wodurch die Aufmerksamkeit des Zuschauers stärker auf der verkörperten Figur als auf der Persönlichkeit ihres Darstellers liegt.

Nicht zuletzt ist die Tatsache, dass der zweite Teil des Epilogs in der Gegenwart spielt, ein wesentliches Charakteristikum für den Eindruck des Zuschauers, dass das zuvor Gesehene der Wahrheit entspricht.

Einen die Authentizität steigernden Eindruck hat im Übrigen auch die Handkameraästhetik. Die Filmmusik wird nach einem bestimmten Muster eingesetzt, wie es der Musikwissenschaftler Berner beschrieben hat.

Demzufolge wird diegetische Popmusik — also von sichtbaren Instrumenten gespielte Musik — dazu genutzt, Hedonismus sowie Gier von Mitläufern und Umstehenden abzubilden.

Zum Beispiel wird Oskar Schindler mit internationaler Popmusik aus den er Jahren eingeführt, darunter dem Tango Por una cabeza , und damit auch als ein Dandy charakterisiert.

Hingegen werden Lärm oder Stille dazu eingesetzt, Gewalt zu kennzeichnen, die insbesondere von Nazis ausgeht. Das Hauptthema des Soundtracks unterstreicht die Wandlung Schindlers von einem Nazi-Kollaborateur und -Profiteur hin zu einem heldenhaften, altruistischen Retter.

So wird die Musik anfangs, bei Schindlers erstem Entschluss, ein älteres Paar vor seiner Deportation zu bewahren, noch behutsam und, nur von einer Gitarre gespielt, eingesetzt.

Später dann, als Schindler mit Sterns Hilfe beginnt, die rettende Liste zu schreiben, erklingt die Musik deutlicher, nunmehr gespielt von dem Geiger Itzhak Perlman und orchestral begleitet.

In der zweiten Hälfte des Films dient das Hauptthema dazu, das Happy End anzukündigen und zu unterstützen. Entsprechend Berner kommt an dem Soundtrack durch drei unterschiedliche Stile jüdischer Musik eine ausgeprägte jüdische Identität und aschkenasische Tradition zum Ausdruck.

Zu diesen gehören neben der religiösen Musik des gesungenen Sabbat -Gebets am Filmbeginn auch die Stücke, die während der Auflösung des Krakauer Ghettos erklingen.

Zu letzteren gehört Klezmer -Musik, hier vor allem in Form des Klarinettensolos von Giora Feidman , und das von einem Kinderchor gesungene, jiddische Volkslied, das aus dem Jahrhundert stammt und in der russischen und osteuropäischen, jüdischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg sehr populär war.

Die Wirkung der an österreichischen Schulen durchgeführten Aktion untersuchte das Wiener Institut für Konfliktforschung in einer Studie.

Dem Film wird zugeschrieben, den Trend hin zur Verwendung von Reenactment beeinflusst zu haben, der bei Geschichtsdokumentationen im Fernsehen seit Mitte der er Jahre zu beobachten ist.

Der Einfluss wird besonders auf die Sequenz am Filmende zurückgeführt, in der Nachfahren von Schindlerjuden auftreten und die die in dem Film erzählte Geschichte wahrhaftig erscheinen lässt.

Rolf Czurda Friedrich von Thun. Brinnlitz, Gestapo Agent Tadeusz Huk. Majola Geno Lechner. Investor Jerzy Nowak. Auschwitz Guard Olaf Lubaszenko.

Lisiek Wojciech Klata. Löwenstein Henryk Bista. Rudolph Hess Hans-Michael Rehberg. Brinnlitz Girl Agnieszka Wagner. Dolek Horowitz Pawel Delag.

Investigator Vili Matula. Nightclub Maitre D' Branko Lustig. Monterlupich Prisoner Alexander Strobele.

Wilhelm Kunde Jochen Nickel. Brinnlitz Man Jeremy Flynn. Gestapo Agent Slawomir Holland. Josef Liepold Ludger Pistor. Juda Dresner Michael Schneider.

Auschwitz Guard Peter Appiano. SS Bureaucrat Alexander Held. Treblinka Commandant Artus Matthiessen. Chaja Dresner Miri Fabian.

Josef Bau Rami Heuberger. Danka Dresner Anna Mucha. Frantic Woman Maja Ostaszewska. Auschwitz Guard Haymon Maria Buttinger.

Dieter Reeder August Schmölzer. Depot Master Georges Kern. Russian Officer Jan Jurewicz. Julius Madritsch Hans-Jörg Assmann.

Grun Thomas Morris. German Clerk Maciej Orlos. Clara Sternberg Lidia Wyrobiec-Bank. Brinnlitz Guard Jacek Pulanecki.

Club Singer Beata Rybotycka. Irrational Woman Ewa Kolasinska. Garage Mechanic Shabtai Konorti. Ghetto Girl Alicja Kubaszewska. Pankiewicz Ryszard Radwanski.

Czurda's Secretary Marcin Grzymowicz. Toffel's Secretary Marek Wrona. Josef Mengele Daniel Del Ponte. Schindler's Ark van Thomas Keneally.

John Williams. Janusz Kaminski. Amblin Entertainment. Universal Pictures. Verenigde Staten. Neeson, Liam Liam Neeson.

Kingsley, Ben Ben Kingsley. Fiennes, Ralph Ralph Fiennes. Goodall, Caroline Caroline Goodall. Emilie Schindler. Sagall, Jonathan Jonathan Sagall. Poldek Pfefferberg.

Delag, Pawel Pawel Delag. Davidtz, Embeth Embeth Davidtz. Gebel, Malgoscha Malgoscha Gebel. Seweryn, Andrzej Andrzej Seweryn.

Julian Scherner. Weisser, Norbert Norbert Weisser. Albert Hujar. Nehring, Harry Harry Nehring. Leo John. Zie Schindler's List album voor het hoofdartikel over dit onderwerp.

Schindlers Liste Besetzung

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